Unser Projekt: Schulranzen für Kinder aus sozial-schwachen Familien



Die Sommerferien sind schnell vergangen und die Schule hat begonnen – aber nicht für alle Kinder. Immer mehr Familien in den ehemaligen GUS-Ländern können sich die Schule nicht mehr leisten.
So erreichten uns beim Missionswerk FriedensBote im September alarmierende Briefe verschiedener Gemeindeleiter aus Russland, Sibirien, Weißrussland, Kasachstan und der Ostukraine. Alexander D. (Ältester der Gemeinde Wjatskie Poljany/Russland) schreibt folgendes:


„Heute haben die Kinder in der Kinderstunde in Sosnovka erzählt, dass Milana nicht wie geplant eingeschult worden ist – obwohl sie sich so auf die erste Klasse gefreut hat.
Der Grund ist sehr einfach: Sie hat nur die Kleidung, die sie anhat, und diese ist alt und nur noch für die Arbeit zu Hause zu gebrauchen. Kleidung für die Schule, oder eine Regenjacke, hat sie keine. Ebenso fehlt das Geld für die Schulsachen.
Wenn das Kind aus diesen Gründen die Schule nicht besuchen kann, greift das Jugendamt ein und den Eltern werden die Elternrechte aberkannt.
Was macht man nun als Kinderstundenlehrer? Alexej, verantwortlich für die Gemeindegründungsarbeit in Sosnovka, sagt zu dem Kind: „Sag deiner Mutter, dass sie uns in der Gemeinde anruft.“
… Bis zum Anruf muss man nun überlegen: wie kann die Gemeinde helfen …“

Es ist schmerzhaft zu sehen, dass immer mehr Familien nicht mehr wissen, wie sie ihren Kindern die Schule ermöglichen sollen. Das betrifft besonders sozial-schwache Familien.

Eine ähnliche Bitte erreichte uns aus der sibirischen Stadt Krasnojarsk.
Eugen K. schreibt: „Ein ganzes Wohngebiet in unserer Stadt wird von alleinerziehenden Müttern, oder sozial-schwachen Familien bewohnt.
Seit einiger Zeit kann Schwester Ljuba einen Gemeinschaftsraum in einer der Wohngemeinschaften nutzen, um einige Kinder jeden Tag mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen.
Die Schule hat begonnen, aber vielen dieser Kinder fehlen die elementaren Dinge, um die Schule zu besuchen. Mit jeweils 1.000-1.400 Rubeln (15-20 Euro) pro Kind, könnten wir wenigstens etlichen Kindern helfen, dass sie lesen und schreiben lernen.“
Solche Familien gibt es in jedem Dorf und ich frage mich: was wird aus diesen Kindern, die nicht vernünftig lesen und schreiben lernen?
Gerne möchten wir einigen Familien helfen, indem wir den Kindern wenigstens bei der Erstausstattung wie Schulranzen, Buntstifte, Mäppchen und ein paar Hefte mithelfen. Dabei ergibt sich eine gute Gelegenheit, um auch mit den Eltern über Gott zu sprechen und auch den Kindern ein christliches Kinderbuch zu schenken.

Liebe Missionsfreunde, bereits 20 Euro pro Kind sind eine große Unterstützung für eine Familie in Osteuropa und Zentralasien. Wenn Sie unser Projekt unterstützen möchten, tragen sie als Spendenzweck den Vermerk „Schulranzen“ ein. Lasst uns gemeinsam für diese Familien und vor allem für die Kinder beten, dass diese Aktion für sie ein Wegweiser zum Herrn Jesus Christus wird.
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