Unser Projekt: Spätregen - Hilfe für sozial-schwache Familien in Sibirien



Vor etlichen Wochen erreichte uns im Missionswerk FriedensBote folgender Brief von Christen aus Sibirien:

„Unsere Stadt Krasnojarsk ist mit fast einer Million Menschen die drittgrößte Stadt Sibiriens. Leider gibt es hier auch viele sozial-schwache Familien – Menschen, deren Leben durch Alkohol, Drogensucht, Arbeitslosigkeit und eine Unmenge anderer Dinge zerstört wurde. Meistens sind es alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern, die in einer Wohngemeinschaft oft mit 4-5 Personen nur 15 Quadratmeter Wohnfläche haben. Am Schlimmsten leiden die Kinder, weil sie nicht genug zu essen bekommen, keine vernünftige Kleidung und Schuhe haben … Das Traurigste ist jedoch, dass viele von ihnen keine Liebe, Unterstützung und Annahme erleben. Seit einiger Zeit fährt unsere Glaubensschwester Ljuba nun jeden Tag in dieses Viertel, um eine Mahlzeit für diese Kinder zu organisieren und ihnen biblische Geschichten zu erzählen. Im letzten Sommer konnte für diese Kinder bereits mit der Unterstützung von FriedensBote eine christliche Kinderfreizeit durchgeführt werden – dafür sind wir sehr dankbar. Die ganze Zeit über beteten wir und suchten nach Möglichkeiten, um auch die Eltern mit dem Evangelium erreichen zu können. Als wir dann einigen Familien Lebensmittelpakete brachten, waren wir erschrocken über die Menge der riesigen Kakerlaken und der Bettwanzen, die dort allgegenwärtig waren. Diese Insekten schädigen nicht nur Nahrungsmittelvorräte, sondern können unter Umständen auch Magen-Darm-Infekte, Hepatitis, Ruhr und andere Krankheiten übertragen. So kam uns der Gedanke, den Familien zu helfen, indem wir diese Schädlinge mit einem Schädlingsbekämpfungsmittel vernichten. Allerdings kostet die Miete oder Erwerb dieses Gerätes und die dazugehörenden Mittel immer wieder etwas.


Einer der Glaubensbrüder der Gemeinde Krasnojarsk während der Schädlingsbekämpfung.
Doch es lohnt sich!
Wir gehen immer zu zweit in eine Familie und solange einer etwa 30 Minuten lang die Kakerlaken und die Blutsaugenden Bettwanzen vernichtet, spricht der andere mit den Bewohnern dieser Wohnung und mit den Nachbarn. So können wir Kontakte knüpfen, den Menschen Gutes zu tun und berichten, wie Gott unser Leben verändert hat. Ehrlich gesagt müssen wir zugeben, dass diese Kakerlakenvernichtung eine eklige Angelegenheit ist, die Überwindung kostet. Aber wenn du dann die Kinder siehst, die sich quälen, weil die Bettwanzen sie am ganzen Körper gebissen haben und wenn nach unserem Besuch die Dankbarkeit aus ihren Augen leuchtet, dann begreifst du: ‚Es ist ein segensreicher, praktischer Dienst.‘ Vor allem versteht man das plötzlich, wenn ein ‚Hoffnungsloser Fall‘ vor dir steht, diesem Menschen Tränen über das Gesicht fließen und diese Person sagt: ‚Heute ist Christus in unsere Wohngemeinschaft gekommen, in der nur Kakerlaken leben!‘ Wir beten darum, dass wir hier bald einen Bibelkreis organisieren können, aus dem dann eine neue christliche Gemeinde entsteht. Liebe Glaubensgeschwister, bitte betet für unseren Dienst, den wir „Spätregen“ nannten. Betet ganz besonders dafür, dass diese Menschen zum Glauben an den Herrn Jesus kommen und dort in diesem heruntergekommenen Viertel die Macht Gottes sichtbar wird, indem dort eine Gemeinde entsteht.“

Liebe Missionsfreunde, wer dieses Projekt unterstützen möchte, kann auf der Überweisung den Vermerk „Spätregen“ machen.




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