Schneiderei für Notleidende

Schneiderei für Notleidendev.l.: Dieses unscheinbare Häuschen wird von Alexej und Viktoria gemietet. Alexej in seiner Nähstube bei der Arbeit. Wenn Kunden kommen, hat er die Gelegenheit, mit ihnen über das Leben nach dem Tod zu sprechen.


Ein Hilferuf aus dem Nordkaukasus 
Im September erreichte das Missionswerk eine Bitte aus dem Nordkaukasus. Die Not wird infolge des Lockdowns immer größer. Leider kann man keine Hilfsgüter in dieses Gebiet bringen. Aber Gott sorgte für die Notleidenden. Er führte Alexej, der sich im Gefängnis bekehrte und dort das Schneiderhandwerk erlernte, dorthin. Sein Beruf hilft, im überwiegend muslimischen Nordkaukasus, mit Menschen in Kontakt zu kommen. Zwischen den Aufträgen, die zu seinem Lebensunterhalt beitragen, näht er Winterjacken, die dann kostenlos unter Kindern aus sozial-schwachen Familien verteilt werden. Wir fragten, wie er zum Glauben an Jesus kam und warum er in den Kaukasus zog:

Verloren – ohne Gott in der Welt
„Zuerst hörte ich im Jahr 2000 von Gott. Meine Großmutter besuchte uns und erzählte, dass Jesus allmächtig ist. Damals war ich drogenabhängig und kriminell. Um mein Leben zu ändern, ging ich am folgenden Tag in eine orthodoxe Kirche, kniete nieder und bat Gott: ‚Wenn es Dich gibt und Du mich hörst, dann zeige mir, wie ich ein anderes Leben führen kann!‘ Als kein Wunder geschah, dachte ich: ‚Das bringt doch alles nichts!‘ 

Gott sucht die Verlorenen 
Kurz danach kam ich für drei Jahre in ein Straflager. Nach einer Prügelei brachte man mich schwerverletzt ins Gefängnisspital. Damals begriff ich nicht, dass Gott zu mir sprach. Er schickte jemanden, der mir von der vergebenden Liebe Gottes berichtete – aber ich hörte nicht darauf. Dann sagte ein Arzt: ‚Es ist ein Wunder, dass wir genau die Medikamente haben, die du brauchst. Es ist Gottes Führung, dass du sie bekamst, sonst wärst du tot!‘ Ich dachte nur: ‚Ich bin ein Glückspilz! Gott hat damit nichts zu tun.‘ Bald konnte ich wieder mit Krücken gehen. Wegen der Prügelei wurde meine Haft um sechs Jahre Sonderhaft verlängert.  

Nur Jesus vergibt Sünden 
Es vergingen fünf hoffnungslose Jahre. Dann zeigte mir ein Zellenkamerad das Gebetszimmer der Haftanstalt. Manchmal besuchten Christen das Gefängnis, doch es dauerte zwei Jahre bis Gott mir die Augen öffnete und ich verstand, dass nur Jesus mich von der Sünde befreien kann. Gott schenkte mir eine zweite Chance.  

Wie sollen sie hören, wenn niemand predigt?
Nach meiner Haft verdiente ich mir als Schneider meinen Lebensunterhalt. Einmal hörte ich einen Bericht über den Kaukasus. Der Evangelist betete: ‚Herr Jesus, du weißt, dass man an vielen Stellen im Kaukasus noch nie von Dir gehört hat. Sende Deine Zeugen in diese Orte.‘ Vier Monate später kündigte ich meine Arbeit, verkaufte das Auto, nahm meine Nähmaschinen und zog in den Kaukasus. Später lernte ich Viktoria kennen und wir heirateten. Jetzt wollen wir anderen Menschen den Weg zu Jesus zeigen.“  


FriedensBote will Alexejs Dienst unterstützen. Dort, wo sie leben, gibt es keine anderen Christen. Bitte betet um Schutz für diese Familie und um offene Türen, damit Menschen zum Glauben an den Herrn Jesus kommen. 

Wer diesen Dienst mit einer Gabe unterstützen möchte, kann es mit dem Vermerk „Alexej Kaukasus“ machen.
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