Fahrzeug für Missionseinsätze in der Ostukraine

Fahrzeug für MissionseinsätzeNikolai Suchina kennen wir schon seit 1992. Damals verbüßte er eine Haftstrafe im Gefängnis. Zu dieser Zeit begannen wunderbare Jahre, denn die Türen der Gefängnisse öffneten sich für die Verkündigung des Evangeliums. Nikolai berichtet aus dieser Zeit:

‚Gott liebt dich!‘ - Balsam für die Seele!
„Auch zu uns ins Gefängnis kamen Christen. Ich hatte Angst, den Gottesdienst zu besuchen, denn ich hätte ja Bekannte treffen können. Doch der Gesang drang bis zu mir und so dachte ich: ‚Ich schleiche mich hinein und setze mich auf die letzte Bank – dann sieht mich niemand.‘ Als ich die Christen dann sah, erkannte ich einige von ihnen. Gemeinsam mit ihnen besuchte ich in meiner Kindheit die Sonntagschule, die heimlich im Untergrund durchgeführt wurde. Bitterkeit stieg in mir auf – sie sind in der Freiheit, haben eine Familie … und ich? Ich bin im Gefängnis. Nach dem Gottesdienst fand ich den Mut, sie anzusprechen. Ich dachte, sie würden mir jetzt alle meine Sünden auftischen. Aber sie umarmten mich, lächelten und sagten: ‚Gott liebt dich!‘ Es war wie Balsam für meine Seele! Diese Worte erweckten mich wieder zum Leben! Ich bekehrte mich und ließ mich kurz darauf taufen. Mit neun ehemaligen Verbrechern, die Jesus begnadigt hatte, gründeten wir im Gefängnis eine Gemeinde. Zusammen beteten, sangen und lasen wir das Wort Gottes.

Die Hochzeit wird zur ersten Evangelisation!
Nach der Entlassung aus dem Gefängnis besuchte ich meine Schwester in der Stadt Woltschansk. Sie war zum Glauben an Jesus gekommen. Dort fand ich ein neues geistliches Zuhause und lernte die Witwe Natascha kennen. Weil viele unserer Verwandten Gott nicht kannten, war unsere Hochzeit für sie der einzige Grund, das Gemeindehaus zu besuchen. Das nutzten wir – unsere Hochzeit wurde zu meiner ersten Evangelisation! So begann unser Dienst: Hausbibelkreise, Evangelisationen im Stadtpark, christliche Kinderfreizeiten und Büchertische mit christlicher Literatur. Das Missionswerk FriedensBote unterstützte und ermutigte uns stets in unserem Dienst. Auch jetzt wollen wir trotz wirtschaftlich, politisch und fi nanziell schwierigen Zeiten auf Gott vertrauen und weiter treu unseren Dienst für Ihn tun. Wir glauben, dass dieser Dienst Frucht bringt. In achtzehn umliegenden Dörfern sind Hausbibelkreise entstanden. Menschen bekehrten sich und bekannten ihre Sünden. Einige von ihnen sind als Verkündiger des Evangeliums in andere Gebiete der Ukraine oder nach Russland gegangen. Andere sind heute bereits bei ihrem himmlischen Vater.“

Wir helfen, das Evangelium zu verbreiten
Nikolais 29 Jahre altes Auto, ein VW-Jetta, ist mittlerweile über 740.000 Kilometer gefahren. Weil es keine anderen Transportmöglichkeiten gab, wurden manchmal mehr als 10 Personen damit transportiert. Im letzten Sommer rostete gerade vor den Kinderfreizeiten der Boden durch. Nikolai ließ einige Träger einschweißen und deckte die Löcher notdürftig ab. Trotzdem pfeift der Wind durch jede Ritze, und bei schweren Gewittern ist jedes Mal eine Überschwemmung im Auto. Damit Nikolai das Evangelium weiterhin in die Dörfer bringen kann, möchten wir ihm bei der Anschaffung eines Gebrauchtwagens helfen. Nach unseren Schätzungen werden sich der Kauf und die Verzollungskosten auf etwa 12.500 Euro belaufen. Liebe Missionsfreunde, wenn Sie uns dabei unterstützen möchten, können Sie auf der Überweisung den Vermerk „Auto Suchina“ machen.
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