Unser Projekt: Brot für die Ostukraine

Immer öfter erreichen uns im Missionswerk FriedensBote in diesem Jahr aus dem Osten der Ukraine die Bitten um Brot.
Unsere Kontaktperson Oleg H. aus Mariupol berichtet:

„Der Krieg tobt etwa 60 Kilometer von uns entfernt. Selbst hier hören wir die Kanonade des Artilleriebeschusses. Der Krieg in der Ostukraine führte dazu, dass wir als Gemeinde viele Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen lernten.
In den letzten 3-4 Jahren kam es oft vor, dass man nach einem Beschuss an brennenden Häusern vorbeifuhr; am Straßenrand lagen die Gefallenen. Menschen verließen ihre Häuser und flüchteten. Sie ließen alles liegen und stehen, um ihr Leben zu retten.
Da begriff ich: wir Christen müssen die Seelen dieser Menschen retten – auch wenn wir unser Leben riskieren. Wir dürfen nicht an irdische Dinge gebunden sein.
‚Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und es ist klar, dass wir auch nichts hinausbringen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen!‘
(1Tim 6,7-8).
Wir begannen damit, Menschen Hilfsgüter zu verteilen und Notleidende mit einer Mahlzeit zu versorgen. Beim ersten Mal kamen sechs Menschen, dann siebzehn und dann immer mehr. Jetzt ist die Not so groß geworden, dass die Menschen kommen und einfach um ein Laib Brot bitten.
Eine ältere Frau sagte: ‚Wenn ich nicht von euch Brot bekäme, ich wüsste nicht, was ich hätte essen sollen. Ich bekomme keine Rente.‘
In der Not kommen die Menschen zu den Christen und selbst wir müssen lernen, dass auch heute noch die Bitte aktuell bleibt: ‚Vater unser im Himmel, gib uns heute unser täglich Brot.‘ (Mt 6,11) Nun verteilen wir jede Woche 1500 Brote.

























Vor der Verteilung wird jeweils ein Gottesdienst durchgeführt, denn: ‚Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort Gottes.‘ (Lk 4,4).
Wir sind Gott dankbar, dass durch diesen Dienst mittlerweile etwa 60 Menschen zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind. An den Samstagen kommen außerdem etwa 50 Kinder aus nichtchristlichen Familien in die Kinderstunde.
Bitte betet für unseren Dienst, damit wir durch die Brotverteilung Menschen mit der Frohen Botschaft erreichen können.“

Liebe Missionsfreunde, wir wollen diesen wertvollen Dienst in Mariupol gerne unterstützen und auch die Hilfsgütertransporte in den Osten der Ukraine ausweiten. Wer diesen Dienst finanziell mittragen möchte, kann bei der Überweisung den Vermerk „Brot“ machen. Vor allem aber bitten wir, dass Sie um Frieden für die Ukraine beten – damit sich die Menschen miteinander und auch mit Gott versöhnen.




















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