Wer heilt zerbrochene Kinderherzen?

„Der HERR ist nahe denen, 
die zerbrochenen Herzens sind.“  
Psalm 34,19

Liebe Missionsfreunde, 
aus verschiedenen Gründen leben viele Kinder in Armut, Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Doch gerade dort, wo das Leben am dunkelsten ist, zeigt der Herr Jesus Seine Kraft. Durch einfache Christen und treue christliche Gemeinden schenkt Gott neue Hoffnung, Heilung, Glauben und ewiges Leben. 
Die Geschichte von Alexandra* aus Tadschikistan zeigt eindrücklich, wie Gott Menschen in tiefster Not begegnet und Leben verändert. Sie wuchs in Chaos, Armut und Unsicherheit auf – doch Jesus Christus fand sie! Ihr Zeugnis erinnert uns daran, wie kostbar der Dienst der Christen in Zentralasien ist und wie dringend sie unsere Unterstützung und Gebete benötigen. 

Zerstörte Kindheit
Alexandra wuchs in einer armen und instabilen Familie auf. Als sie fünf Jahre alt war, brachte ihr Großvater im Alkoholrausch seine Frau und sich selbst um. Kurz darauf beging Alexandras Vater Selbstmord. 
Mutter und Tochter wurden daraufhin von den Verwandten verstoßen und verloren den wenigen Besitz, den sie vorher hatten.  Alexandras Mutter suchte Trost im Alkohol und wurde alkoholsüchtig. Um zu überleben, musste die kleine Alexandra täglich auf der Straße um Nahrung betteln. Wegen fehlender Geburtsurkunde und Ausweispapiere wurde Alexandra auch nicht in der Schule angemeldet. Außerdem fehlte sowieso das Schulgeld für den Unterricht.  

Frühe Heirat, Demütigung und Misshandlung 
Damit Alexandra nicht auf „die schiefe Bahn“ gerät, wurde sie im Alter von 16 Jahren von ihrer Mutter mit einem Mann verheiratet, der 25 Jahre älter als Alexandra war. 
Am Hochzeitstag war er nett und sah solide aus, doch am nächsten Tag erwies er sich als gewalttätiger Alkoholiker. 
Unter sehr schweren Umständen bekam Alexandra das erste Kind. 
Mehrfach floh sie vor der Gewalt ihres Mannes zu ihrer Mutter und Schwiegermutter, doch jedes Mal wurde sie überredet zurückzukehren und wurde dafür von ihrem Ehemann mit Schlägen belohnt. 

Erste Begegnung mit dem christlichen Glauben 
Als ihr Mann dann ins Gefängnis kam und ihre Mutter starb, begegnete ihr erstmals eine Frau, die an Jesus Christus glaubte. Alexandra begann einen christlichen Hauskreis zu besuchen und erlebte dort, dass Gott handelt, indem Er Gebete erhört.  

Neue Eskalation 
Nach der Entlassung ihres Mannes aus dem Gefängnis eskalierte die Gewalt. Er erpresste sie mit der Drohung, sie zu verstoßen, wodurch sie dann obdachlos würde. Seine Misshandlungen und Spott nahmen immer mehr zu. Außerdem wurde der Mann drogenabhängig und selbst ihre zweite Schwangerschaft war ihm völlig egal. Er verbot ihr, das Haus zu verlassen, sodass sie keine christlichen Veranstaltungen besuchen konnte. Mehr als einmal bedrohte ihr Mann sie mit Hammer und Axt. Dann floh sie mit den Kindern auf den Balkon, verbarrikadierte die Tür und schrie zu Gott um Hilfe. Diese sandte Gott durch ihre Nachbarn, die sich für sie einsetzten. 

Wer vor Gott kniet, kann vor Menschen stehen 
Seit frühester Kindheit erlitt Alexandras Tochter schwere Anfälle. Die Ärzte konnten keine klare Diagnose stellen und rieten dem Ehemann, das Kind zu den Mullahs in die Moschee zu bringen, damit diese „das Böse“ aus dem Kind austreiben. 
Weil sich Alexandra weigerte, dies zu tun, gab ihr Mann ihr die Schuld an dem Gesundheitszustand des Kindes.  Was sollte Alexandra tun? Sie fing an, noch viel mehr zu beten, und sprach zu Gott: „Herr Jesus, wenn es Dein Wille ist, meine Tochter zu Dir zu nehmen, dann nimm sie zu Dir!“ Obwohl ihr Glaube nicht gefestigt war, betete sie immer wieder für ihre Tochter. Irgendwann stellte sie fest, dass Gott ihre Tochter zwar nicht zu sich nimmt, aber die Krankheit gelindert wird. 
Als die Tochter eines Tages im Kindergarten wieder einen Anfall bekam und in die Notambulanz kam, konnten die Ärzte wieder keine Ursache finden. Das kleine Mädchen wurde mit jedem Anfall schwächer und schwächer. In ihrer Verzweiflung fiel Alexandra jedes Mal auf die Knie und bat den Herrn Jesus um Gnade für das Kind. Kopfschüttelnd, lachend und spottend gingen die Menschen an der betenden Mutter vorbei. Doch nur die glaubende Mutter erlebte, dass Gott das Kind am Leben erhielt und die Anfälle aufhörten. 
 
Glaubt wie die Kinder! 
Der Glaube der Mutter prägte das kleine Mädchen. Sie wurde älter und bat irgendwann in der christlichen Gemeinde, dass man für sie beten möge. Das tat die Gemeinde gerne. 
Trotzdem wagte man es anfangs nicht, sie zu christlichen Freizeiten mitzunehmen, weil man befürchtete, ihr bei einem der Anfälle nicht helfen zu können. Im Laufe der Zeit geschah nichts Spektakuläres, aber Gott erhörte die vielen Gebete – die Anfälle hörten schließlich auf. Heute ist Alexandras Tochter 12 Jahre alt – hilfsbereit, gütig, liebevoll und jedes Mal, wenn sie sie die Veranstaltungen der christlichen Gemeinde besucht, strahlt sie vor Freude. 

Unsere dringlichste Bitte ist Gebet! 
Liebe Missionsfreunde,  
eure Gebete und finanzielle Unterstützung machen es möglich, dass das Missionswerk FriedensBote fünf Kinderzentren in Tadschikistan, sowie mehrere Familienwaisenheime in der Ukraine, Moldawien und weiteren Ländern des Ostens unterstützen kann.  
Dort finden Kinder, die oft mehr Leid als manch ein Erwachsener erlebt haben, eine liebevolle, sichere Heimat, Schutz, Nahrung, Bildung – und vor allem die rettende Liebe Jesu Christi! 

Bitte beten Sie mit uns für diesen wertvollen evangelistischen Dienst! Herzlichen Dank!



Hier können Sie den Flyer herunterladen: PDF laden
Neue Missionsnachrichten
Neue Missionsnachrichten
Kontakt
Missionswerk Friedensbote e.V.
Volmestr. 51
D-58540 Meinerzhagen

Tel.: 02354 7778-0
Fax: 02354 7778-11
E-Mail: info@friedensbote.org
Spenden
Spendenkonto Deutschland und EU-Länder:

Empfängerkonto:
Missionswerk Friedensbote e.V.

Bank:
Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen

IBAN:
DE78 4585 1665 0000 0643 03
BIC: WELADED1KMZ


Spendenkonto Schweiz:
PostFinance

IBAN:
CH04 0900 0000 4054 9159 9
BIC: POFICHBEXXX

Missionswerk FriedensBote e.V.
D-Meinerzhagen


Online über PayPal
Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal.
Vorschau