Gewächshaus des Glaubens

„So ist also weder der etwas, welcher pflanzt, noch der, welcher begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt. Der aber, welcher pflanzt, und der, welcher begießt, sind eins; jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen entsprechend seiner eigenen Arbeit.“ (1Kor 3,7-8)
Ein Gewächshaus für das Evangelium in Georgien
Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat Gott den Dienst der
Christen in Georgien reich gesegnet, sodass im ganzen Land neue christliche
Gemeinden und Hauskreise entstanden sind. Viel Hilfe kam dabei aus Deutschland
und anderen Ländern, welche die Unterstützung dieser Dienste ermöglichten. Wie
in vielen Teilen der ehemaligen Sowjetunion suchen Christen vor Ort nun nach
Wegen, das Evangelium eigenständig und nachhaltig zu verbreiten. Einer unserer
Evangelisten in Georgien hat eine hervorragende Möglichkeit gefunden: Durch den
Betrieb eines Gewächshauses für Tomaten und Gurken soll der Bau eines eigenen
Gemeindehauses teilweise finanziert werden. So wird der geistliche Dienst durch
praktische Eigenleistung gestützt.
Evangelisation und Gemeindebau
„Ich habe mich in unserer Region intensiv beraten lassen und
erfahrene Fachleute zum Bau eines Gewächshauses befragt“, berichtet unser
Evangelist Aneri. „Auf dieser Grundlage wurde eine detaillierte Materialliste
erstellt. Die Planung sieht vor, die Fläche zur Hälfte mit Gurken und zur
Hälfte mit Tomaten zu bewirtschaften. In den Wintermonaten ab November sollen
zusätzlich Gewürzkräuter angepflanzt werden, die in dieser Zeit gute
Verkaufserlöse erzielen. Die Konstruktion, 30 m x 9 m x 3,5 m, ist auf eine langfristige
Nutzung ausgelegt; lediglich die Spezialfolie muss nach etwa fünf Jahren
erneuert werden.“ Das Ziel ist, dass etwa 50 % des Gewinns direkt in den Bau
des Gemeindehauses fließen. Die anderen 50 % dienen dem Lebensunterhalt des
Evangelisten, der das Projekt „Gewächshaus“ leitet und die
evangelistischen Dienste in der christlichen Gemeinde versieht.
Starthilfe durch Gebet und Gabe
Aneri bat das Missionswerk FriedensBote um Unterstützung. Er
plant, das Gewächshaus in den nächsten Monaten mit der Unterstützung und
tatkräftiger Hilfe von Christen vor Ort in Eigenleistung aufzubauen, sodass
keine Kosten für Arbeitskräfte und Transport entstehen. Lediglich das Material,
dessen Kosten sich auf etwa 2.600 € belaufen, muss gekauft werden.
Liebe Missionsfreunde, bitte beten Sie für dieses Projekt,
das die christliche Gemeinde in der Kleinstadt Kareli wachsen kann und noch
mehr Menschen zum Glauben an den Herrn Jesus kommen. Wenn Sie uns bei diesem
Projekt finanziell unterstützen und so die Verbreitung des Evangeliums fördern
möchten, können Sie es mit dem Vermerk „Gewächshaus“ tun.




