Lerne mehr und mehr auf Gott zu vertrauen!

Vertrauen lernen

Falsche Versprechen – falscher Trost!

  • „Christen befinden sich auf der Sonnenseite des Lebens!“
  • „Christen haben keine Alltags-Sorgen!“
  • „Christen haben immer Freude im Leben!“
  • „Christen haben keine Krankheiten!“
  • „Christen haben keine Geldsorgen und leiden niemals unter Armut!“

In vielen Vorträgen und Büchern werden solche und ähnliche Aussagen gemacht. Vielleicht nicht immer so plakativ und überzogen formuliert, aber diese Botschaft steckt im „Wohlstandsevangelium“. Die heutige (Namens-) Christenheit will gerne eine Botschaft hören, die nicht zu lang, dafür aber positiv, lebensbejahend und ohne Kritik ist. Damit man sich „gut fühlt“ und den Heiligen Geist „spürt“, kommt noch tranceähnlicher Lobpreis dazu.

Es stellt sich jedoch die berechtigte Frage, ob solche Aussagen dem Wort Gottes und unserer Lebensrealität entsprechen?

 

Echte Hilfe ist nur bei Gott

David schreibt den Psalm 62 aus dem Erlebten. Vertrieben aus der Heimat, von Freunden getrennt, seiner Ehefrau beraubt, verleumdet, verachtet, von Saul verfolgt und dem Tod geweiht. Was bleibt David noch? Nicht einmal mehr das Ver-trauen in die eigene Stärke. Da hilft auch kein aufmunterndes „Schulterklopfen“ mit den Worten: „Das wird schon wieder, das schaffst du schon!“ oder „Zeit heilt alle Wunden!“

Solche Worte sind sicher gut gemeint, sind aber für den Betroffenen keine wirkliche Hilfe.

„Nur bei Gott ist Hilfe!“ „Nur“ - dieses Wort verwendet David sechsmal in diesem Psalm und viermal in Bezug auf Gott. Dieses Wort beschreibt Ausschließlichkeit und Exklusivität. Eben nur von Gott können wir zuverlässig und immer Hilfe erwarten. Daher lohnt es sich auch, das Vertrau-en nur auf Gott zu setzen. Nur Gott bietet Sicherheit, Geborgenheit, Stabilität.

 

Zweifel in schweren Umständen

Das vorläufige Fazit von David lautet in Vers 3 wörtlich: „Ich werde nicht viel wanken.“ oder „Ich werde nicht stark wanken.“ Es schleicht sich ein Zweifel ein: „Also ein bisschen könnte ich doch wanken, oder?“ Ist Gottes Zuwendung nur 90 %ig? David schaut noch ein wenig auf die notvollen Umstände und seine kleine Kraft. Er fragt sich: „Wie soll ich diese Glaubenskämpfe bestehen?“

Das erinnert uns an den Vater in Mk 9,24. Er schreit es buchstäblich heraus: „Ich glaube, Herr; hilf meinem Unglauben!“

Welche Situationen standen David, beim Schreiben von Vers 4 und 5, vor Augen? In 1Sam 20,3 sagt David: „Nur ein Schritt ist zwischen mir und dem Tod.“ Da werden alle anderen Sorgen und Ängste plötzlich kleiner.

 

Wer auf Gott hofft, wankt nicht!

Ab Vers 6 wiederholt David noch einmal den Anfang. Aber es gibt deutliche Unter-schiede. David spricht jetzt von Hoffnung. Worauf können wir unsere Hoffnung setzen, wenn alles wankt und bricht?

Nur die Hoffnung hat Bestand, die sich auf Gottes Verheißungen und auf Sein Wort, die Bibel, stützt. Das ist DAS Fundament, welches jedes Wanken wirksam unterbindet!

„Ich werde nicht wanken!“ David richtete seinen Blick fest auf Gott. Das Einzige, was wirklich zählt, ist: in Gott verwurzelt zu sein. Davids Heil, Erlösung und Rettung ruht in Gott. Und er ermutigte sich selbst: „Nur auf Gott vertraue still meine Seele, denn von Ihm kommt meine Hoffnung. Nur Er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung; ich werde nicht wanken. Auf Gott ruht mein Heil und meine Ehre; der Fels meines Schutzes, meine Zuflucht ist in Gott.“

 

Richte Deinen Blick auf Gott

In den letzten Versen (ab Vers 9) fordert David uns auf, es ihm gleich zu tun und auf Gott zu vertrauen, Ihm das Herz auszuschütten, und bei Ihm Zuflucht zu suchen. Das erwartet Gott von uns. Glaubensprüfungen dienen dazu, uns in Gottes Arme zu treiben. Gott will uns für die Herausforderungen, die vor uns liegen, vorbereiten und stärken.

Diese Herausforderungen können materieller, aber auch geistlicher Natur sein – das zeigen die weltweiten Ereignisse. Immer wieder fragt man sich: „Kommt auch in Europa eine neue Christenverfolgung?“ Ich habe den Eindruck, sie hat schon begonnen.

Es ist höchste Zeit, dass wir wie David neu lernen und üben, Gott zu glauben und Ihm zu vertrauen. Denn nur bei dem allmächtigen Gott finden wir Gnade und Schutz. Gott ist unsere Zuflucht! Maranatha - der Herr Jesus kommt bald!

  • Nur auf Gott vertraut still meine Seele, von Ihm kommt meine Hilfe. 
  • Nur Er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung; ich werde kaum wanken. 
  • Wie lange wollt ihr einen Mann bestürmen, morden ihr alle -wie eine überhängende Wand, eine eingestoßene Mauer? 
  • Sie planen nur, ihn von seiner Höhe zu stoßen; sie finden Gefallen an der Lüge; mit ihrem Mund segnen sie, doch in ihrem Innern fluchen sie. 
  • Nur auf Gott vertraue still meine Seele, denn von Ihm kommt meine Hoffnung. 
  • Nur Er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung; ich werde nicht wanken. 
  • Auf Gott ruht mein Heil und meine Ehre; der Fels meines Schutzes, meine Zuflucht ist in Gott. 
  • Vertraut auf Ihn allezeit, ihr von Gottes Volk! Schüttet euer Herz vor Ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht. Nur Hauch sind die Menschensöhne, Lüge die Herrensöhne. Auf der Waagschale steigen sie empor, sie sind allesamt leichter als ein Hauch. 
  • Vertraut nicht auf Erpressung, und betrügt euch nicht durch Raub; wenn der Reichtum wächst, richtet euer Herz nicht darauf! 
  • Eines hat Gott geredet, zwei Dinge sind es, die ich gehört, dass die Macht bei Gott ist und Dein, Herr, die Gnade; denn Du, Du vergiltst jedem nach seinem Werk.“ (Psalm 62,2-13)

Michael Röhlig, Mitarbeiter des Missionswerkes




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