Die Menschen in der Ostukraine und das Missionswerk FriedensBote danken der Christen Gemeinden für die erwiesene Unterstützung im Gebet und durch die großzügige finanzielle Hilfe. Die militärischen Operationen in den östlichen Regionen der Ukraine könnten zweifellos, verschärft durch die Annäherung des Winters, zu einer humanitären Katastrophe führen. Und nur die Gottes Gnade und die Hilfe nicht gleichgültiger Menschen, haben dazu beigetragen, dies bis heute zu verhindern.


Mit der Unterstützung vom Missionswerk FriedensBote und einiger lokaler ukrainischer Gemeinden wurden mehrere evangelistisch-humanitäre Missionsfahrten in die vom Krieg gekennzeichneten ukrainischer Städte und Dörfer unternommen.

Eine Gruppe von Christen aus Odessa und Charkow besuchten die Städte Slawjansk, Isjum und die umliegenden Dörfer und verteilten dort mehr als acht Tonnen humanitärer Hilfsgüter und mehr als eine Tonne Lebensmittel. Sie ergriffen dabei auch die Gelegenheit mit den Menschen über Gott zu sprechen, sie mit einem freundlichen Wort und mit Gebet zu unterstützen und ihnen ein Neues Testament oder andere christliche Literatur zu schenken.


Evangelisation in den Flüchtlingslagern im Gebiet Odessa Mit Unterstützung des Missionswerkes FriedensBote besuchten freiwillige Mitarbeiter einiger Christen-Gemeinden die Flüchtlinge im Dorf Sergejewka im Gebiet Odessa/Südukraine. Laut Angaben der UNO sind bereits mehr als 160.000 Menschen aus der Ostukraine in die Zentral- und Südukraine, sowie nach Russland geflohen. Allein in dem Ort Sergejewka befinden sich rund 700 Flüchtlinge. Noch viel notwendiger als materielle Hilfe brauchen sie seelsorgerische Unterstützung. Sehr viele Kinder sind aufgrund ihrer Erlebnisse traumatisiert. Für sie wurden christliche Kindergottesdienste durchgeführt und ein Spielplatz eingerichtet. Einige Christen sind als Ärzte tätig und kamen mit, um die Flüchtlinge zu behandeln. Wir befinden uns auf dem Gelände des Flüchtlingslagers. Eine Gruppe gläubiger Ärzte ist direkt nach dem Schichtwechsel mit uns mitgekommen, um den Menschen hier zu helfen.
Missionswerk FriedensBote


Die Christen-Gemeinde in Winniza stellt bereits seit drei Monaten die Räumlichkeiten ihres Gemeindehauses für Flüchtlinge aus der Krim zur Verfügung. Allein 53 Kinder, 15 Männer und 15 Frauen fanden hier eine Notunterkunft.
Drei Kinder sind bereits in Winniza geboren worden. Die schwere politische Situation zwang sie, ihre Heimat zu verlassen und die Christen um Hilfe zu bitten. Insgesamt hat die Christen-Gemeinde 240 Flüchtlinge aufgenommen. Solange noch keine Wohnungen gefunden sind, müssen sie auf engstem Raum zurechtkommen.
Auf diese Art lernen diese streng-islamisch erzogenen Menschen praktisches Christentum kennen und hören die rettende Botschaft von Jesus Christus. Mit Unterstützung des Missionswerkes FriedensBote sind humanitäre Hilfsgüter, wie Kleidung, Nahrungsmittel und vor allem christliche Literatur verteilt worden. Die Liebe Jesu und die herzliche Anteilnahme der Christen an ihrer Not, beeindrucken die Flüchtlinge, die vorher die Frohe Botschaft ablehnten. Das Eis schmilzt. Bitte betet für die Evangelisation unter den Krimtataren, damit sie das Wort Gottes annehmen und Frieden mit Gott finden.
Missionswerk FriedensBote



„Brich dem Hungrigen dein Brot und führe Verfolgte in dein Haus! Wenn du einen Nackten siehst, dann bekleide ihn und entziehe dich nicht deinem Nächsten!“ (Jesaja 58,7)


164.000 Flüchtlinge in der Ukraine!


Liebe Missionsfreunde,
die neuesten Entwicklungen in der Ukraine sind sehr beunruhigend. Trotz zeitweiliger Waffenruhe explodieren in der Ostukraine Granaten, sodass täglich Menschen sterben. UN-Angaben zufolge übersteigt die Zahl der Toten bereits 420 Personen – davon mindestens 40 Kinder. Über 164.000 Menschen haben ihre Heimat verlassen und sind auf der Flucht in die Westukraine oder nach Russland, um ihre Familien vor dem Tod zu retten. Unter ihnen sind auch viele unserer Brüder und Schwestern in Christus, die mit Gottes Hilfe die Kampfzone verlassen konnten. Sie bezeugen, dass es heute im Osten der Ukraine nicht nur um einen politischen Konflikt, sondern auch um einen zielgerichteten Kampf gegen alle Protestanten geht.

Rottet die Christen aus!
Ruslan, ein Christ, der mehrere Tage von vermummten, schwerbewaffneten Männern gefangen gehalten wurde, berichtet: „Einige Bethäuser wurden während des Gottesdienstes von bewaffneten Männern besetzt. Die Gläubigen wurden misshandelt und aus ihren Wohnungen vertrieben. Ihr Hab und Gut sowie das Inventar der Bethäuser wurde geplündert. Mehrere Pastoren wurden entführt und einer sogar getötet.“ Man sagte den Christen direkt: „Protestanten und Evangeliums-Christen werden im Donbassgebiet (Ostukraine) ausgerottet!“

Nikolai aus der Stadt Slowjansk erzählt: „Ein Bruder unserer Gemeinde hatte Angst um seine Kinder. Er nutzte die Gelegenheit und ließ sie in ein christliches Freizeitlager außerhalb der Kriegszone bringen. Abends ging er aus dem Haus, um sie anzurufen und sich zu vergewissern, dass es ihnen gut geht. Mitten im Gespräch traf ihn die Kugel eines Scharfschützen tödlich. Die Kinder hörten am anderen Ende der Leitung, wie ihr Vater starb.“

Die Lage der Kinder, die unfreiwillig Zeugen von Kampfhandlungen wurden, ist herzzerbrechend. Die Familie Nikolaenko aus Perschetrawnewe hat neben Waisenkindern auch Kinder von Flüchtlingen aufgenommen. Sie sagt: „Die Kinder der Flüchtlinge sind sehr ängstlich. Sie halten sich ständig in der Nähe der Erwachsenen auf. Aus Angst, dass die Schießerei auch hier anfängt, weichen sie nicht von ihrer Seite. Selbst wenn jemand in die Hände klatscht oder ein Flugzeug das Dorf überfliegt, fangen die Kinder an zu weinen und verstecken sich.“




Warum lässt Gott diese Ereignisse zu?
Diese Frage wird immer wieder gestellt. Im Buch Hiob lesen wir, dass der Satan Gott eine Frage in Bezug auf Hiob stellte: „… aber strecke doch Deine Hand aus und taste sein Gebein und sein Fleisch an. Wird er Dir dann nicht sicher ins Angesicht absagen?“ Heute ist diese Frage der Treue Gott gegenüber aktuell für unsere Glaubensgeschwister in der Ukraine. Die Prüfung ihres Glaubens ist in ihre Häuser und Familien gekommen. Es ist bemerkenswert, dass viele von ihnen nicht verzweifeln und Gott keine Vorwürfe machen. Sie nutzen alle Möglichkeiten, um ihren Glauben zu bezeugen. Die Gemeinden beten und fasten vielerorts rund um die Uhr. Überall in der Ukraine werden in den Flüchtlingslagern evangelistische Veranstaltungen organisiert, um in den Herzen der verängstigten Menschen die Saat des Glaubens und der Hoffnung zu säen. Brüder bringen Menschen oft unter Einsatz ihres eigenen Lebens aus dem Kriegsgebiet heraus. Viele Gemeinden bringen die hungrigen, heimatlos gewordenen Menschen, unabhängig von ihrer Nationalität, ihrer Weltanschauung oder ihrem politischem Standpunkt, in den Räumlichkeiten der Bethäuser unter, da die Unterstützung der Regierung nur sehr notdürftig ist. Während der Sonntagsgottesdienste sind die Säle dieser Gemeinden von Menschen überfüllt. Gott ist die einzige Hoffnung, an die sie sich noch klammern können. Trotz der sehr schwierigen Situation im Lande verbreitet sich das Wort Gottes weiterhin mit großer Kraft. Das beweist noch einmal, dass nur der lebendige, verändernde Glaube an Jesus Christus Halt in allen Versuchungen und Prüfungen bieten kann.

Die beste Predigt
Durch die Unterstützung seitens unserer Missionsfreunde ist das Missionswerk FriedensBote in der Lage, den Christen in der Ukraine praktisch zu helfen und somit die beste Predigt zu halten. In den Flüchtlingslagern werden kostenlos christliche Literatur, humanitäre Hilfsgüter und Lebensmittelpakete verteilt und evangelistische Gottesdienste durchgeführt. Besonders wichtig sind Gespräche und Seelsorge für diejenigen, die den Tod von Angehörigen erlebt haben. Für die Kinder der Flüchtlinge werden christliche Kinderfreizeiten durchführt. Die Erwachsenen bedürfen der Unterstützung in rechtlichen Angelegenheiten sowie der Hilfe bei der Suche nach dauerhaften Wohnungen und Arbeitsplätzen. Einige Christen sind beruflich als Ärzte tätig und bieten die in manchen Fällen dringend notwendige medizinische Behandlung an und versorgen die Menschen mit Medikamenten.
Viele Menschen bezeugen: „Die größte Fürsorge erweisen uns christliche Hilfswerke und die Mitglieder der Evangeliums-Christen-Gemeinden. Sie tun das alles nicht einfach als Pflicht, sondern sie teilen unseren Schmerz!“

Eine Prüfung für die Christen im Westen
Angespannt beobachten wir die Entwicklungen in der Ukraine. Wie wird das alles enden? Aber erwartet der Herr Jesus von uns nur Mitgefühl? Egal wo wir leben – heute steht auch unser Glaube auf dem Prüfstand. Wir sind in unserem Wohlstand berufen, nicht nur Zuschauer zu sein, sondern dort, wo es uns möglich ist, aktiv zu unterstützen.

„Was ihr einem dieser Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan!“ (Mt 25,40)
Bitte betet für die Menschen in der Ukraine, für den Dienst unter den Flüchtlingen und für den Frieden. Betet, dass Gott noch mehr Türen öffnet und die rettende Botschaft die Herzen der Menschen erreicht. Wenn der Herr Jesus Sie dazu bewegt, diesen Dienst finanziell zu unterstützen, finden Sie hier unsere Spendenkonten. Tragen Sie dann bitte als Verwendungszweck „Flüchtlinge“ ein.
Gerne kommen unsere Reisebrüder auch mit einem Vortrag über die aktuelle Lage in Ihre Gemeinde. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt zu uns auf.

Gott segne Sie für Ihre treue Unterstützung und vergelte es Ihnen reichlich!

Ihr Missionswerk FriedensBote


Hier können Sie diese Informationen als PDF erhalten.
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